Fakten Check - Natürliche Fasern

NATÜRLICHE FASERN

Holz – Ein anziehender (Roh-)Stoff


Nicht nur unsere Möbel sind aus Holz. Auch die Textilindustrie macht sich den vielseitigen Alleskönner zunutze. Viskose liegt als natürlicher Faserstoff im Trend.

Seit die Engländer Charles Frederick Cross, Edward John Bevan und Clayton Beadle 1882 zum ersten Mal mithilfe chemischer Verfahren Viskose herstellten, ist der Stoff im Alltag nicht mehr wegzudenken. Sämtliche Textilartikel von Unterwäsche über Hemden und Hosen bis hin zur Bettwäsche werden aus dem Textilgrundstoff hergestellt. Was die Wenigsten wissen: Im Gegensatz zu Polyester ist Viskose ein Naturprodukt für das Holzfasern die Grundlage bilden.

Bei weltweit steigender Nachfrage nach Textilien aus natürlichen Rohstoffen wird Viskose immer gefragter. Gründe für diese Entwicklung sind schnell gefunden: Der Stoff ist zu 100 Prozent biologisch abbaubar, beinhaltet keine Zusatzstoffe und ist im Unterschied zu Baumwolle deutlich umweltfreundlicher. Für die Produktion von einer Tonne Viskosefasern werden lediglich 260 bis 445 m³ Wasser verbraucht.
Zum Vergleich: Baumwolle benötigt 5.730 m³ Wasser für die gleiche Menge – also mehr als zehn mal so viel.

Viskose hat sich darüber hinaus auch abseits der Bekleidungsindustrie durchgesetzt. Beispielsweise nutzt man es im medizinischen Bereich zur Herstellung von Hygieneartikeln wie Windeln, Tupfern oder Verbandsmaterial.
Im Vergleich zu alternativen Faserstoffen hat sich Viskose als saugfähiger und vom Tragekomfort her als angenehmer erwiesen. Daher ist der Stoff nicht nur hygienisch, sondern auch anziehend.


FAKTEN CHECK

Eingesetzter Rohstoff:
Bevorzugt Buche, aber auch Birke, Esche, Fichte, Kiefer, Tanne
Herkunft:
heimisches Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Deutschland
Alternativrohstoff:
Baumwolle, Kunststoffe
Welche Herausforderungen gibt es in diesem Produktfeld?
Bereitstellung von qualitativ hochwertiger Rohware

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